Dienstag, 26. Juli 2011

3. Tag: Otta Tag

Am heutigen Tag hatten wir die Möglichkeit etwas länger zu schlafen.
Der Küchendienst von heute kam um 8:30 Uhr in die Küche um das Frühstück vorzubereiten. Um 9:00 Uhr haben sie es geschafft alles auf den Tisch zu bringen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es nach einer kurzen Pause weiter um Otta zu erkunden.
Wir fuhren mit den Bussen ca. 6 km und hatten dann Zeit die Stadt kennenzulernen. Die meisten gingen erstmal in den Supermarkt um sich ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Außerdem schrieben manche Postkarten für zuhause und schickten diese direkt ab. Eine Gruppe setzte sich auf die Dorfbühne auf der zwei Norweger saßen und brachte ihnen bei, wie man auf Deutsch bis 10 zählt. Das war eine lustige Aktion. Nach der intensiven Erkundung der Stadt machten sich einige von uns schon früher auf den Weg und versuchten den Weg zu Fuß zu bezwingen. Diese sammelten wir allerdings schon nach dem ersten Kilometer wieder ein.
Als wir wieder an den Häusern ankamen gab es für alle einen kleinen Snack. Nach einem gescheiterten Kochversuch ließen sich die Nudeln allerdings nur noch verpfeffert genießen. In der Pause, die folgte, wurde in dem Gemeinschaftsraum viel gelacht, gespielt und geredet.
Um 16:30 Uhr ging es weiter für uns. Wir trafen uns und es begann der erste Themennachmittag. Wir starteten ihn mit einem kleinen Kennenlern-Spiel. Weiter ging es mit einer Gruppenarbeit zu dem Thema „Empör dich“, das uns die ganze Zeit hier beschäftigen wird. Nachdem wir unsere Ergebnisse einander vorgestellt hatten, las Tjerk eine sehr schöne und erholsame Phantasiereise vor. Danach gab es eine kurze Kuscheleinheit mit ruhiger Musik.
Nach dem leckeren Abendessen ließen wir den Abend mit Poker, Tabu und Co ausklingen.

( Julia, Felicitas u. Maike)

Montag, 25. Juli 2011


Tag 2: Rondane!


Heute Morgen quälte sich der Frühstücksdienst schon um halb 8 aus dem Bett, um das Essen für halb 9 vorzubereiten. Ein gutes Frühstück war auch bitter nötig, denn heute ging es zum ersten Mal auf eine „etwas längere“ (Martin Heimbucher) Wanderung in den Rondane-Nationalpark.
Nachdem alle alles gepackt hatten und sich genug Essen gemacht hatten war um 10 Uhr Aufbruch. Nach einer rasanten Fahrt mit einigen Kurven, und auch dem ein oder anderen Schaf, kamen wir auf 1170m im Nationalpark an. Zwar hatten uns die Teamer gutes Wetter vorhergesagt, mit nur 5% Regenwahrscheinlichkeit, doch kaum angekommen standen wir im Regen und unter einer dichten Wolkendecke mit sehr viel Nebel.
Nicht zu entmutigen und mit Hoffnung auf Wetterbesserung starteten wir die Wanderung zum Berg Storronden. Nach einer Stunde waren wir am Fuß des Berges(einer kleinen Berghütte) angekommen und starteten den Aufstieg der es auch dann in sich hatte: nasse Geröllfelder und viel eisiger Wind. Noch dazu gab es nicht die geringste Wetterverbesserung und viele waren schon jetzt komplett nass.
Doch wir waren nicht klein zu kriegen: Alle machten sich an den Aufstieg.
Der Weg war jedoch schwieriger und anspruchsvoller als erwartet und so erreichte nach 3 Stunden nur noch etwa die Hälfte der Gruppe(eine Gruppe fuhr verfrüht nach Hause wegen zuviel Nässe und Kälte, die zweite kehrte kurz vor dem Gipfel um und wartete an der Berghütte) das Ziel: Den Gipfel des Berges.
Zwar versprach die Wanderung eine gute Aussicht, doch wegen des dichten Nebels konnte man leider kaum 15m weit sehen. Aber wie schon Konfuzius bemerkte: „Der Weg ist das Ziel.“ Und eine menge Weg war tatsächlich noch zu laufen, nämlich zurück. Auf dem Rückweg verbesserte sich das Wetter und wir sahen endlich auch mal etwas von der Umgebung und sogar einen Streifen blauen Himmel.
Voller Vorfreude auf eine warme Dusche ging der Rückweg zum Parkplatz doch gleich viel leichter.
Zuhause angekommen stellten wir fest das die erste Gruppe, die verfrüht nach Hause gefahren ist und einkaufen war und wir keinen Schlüssel für das Jungenhaus hatten, was uns dazu zwang, durch das Badezimmerfenster zu klettern, um ins Haus zu gelangen.
Beim Abendlichen Zusammensitzen und Spielen stellte unser Skat-Master Martin fest, das Vicky ein wahres Wunderkind in diesem Spiel ist. Erst gestern das Spiel gelernt, schon schlägt sie Martin und Gerd 3mal am Stück.
Die abendliche Stimmung ist wunderbar, alle hoffen auf besseres Wetter und freuen sich auf den neuen Tag.

Von Jonas und David

Sonntag, 24. Juli 2011

Tag 1






Aufgrund verspäteter Ankunft am gestrigen Tag, wurde heute erst um 10 Uhr das Frühstück gereicht. Die Tische, aufgeteilt in Kaffee-, Kakao-, und Teetrinker, waren gut besetzt.
Vom Vollkornbrot, wahlweise belegt mit Salami, Schinken, Käse oder auch Marmelade oder Nuss Nougat Creme beschmiert, gestärkt, hieß es für die 5 Reisebusse: Abfahrt!
Nach 15 Minuten Beschallung, mehr oder weniger dem Morgen entsprechender Musik, trafen sich die Busse am Fuße des berühmt - berüchtigten Zuckertoppen.
Der Blick in den Himmel versprach beste Aussicht beim Erreichen des Zieles.
Nach den ersten Schritten auf asphaltierter Straße, hieß es: Ab in die Hecke!
Gerd führte die Gruppe und entschuldigte sein strammes Tempo bei der ersten Pause mit den Worten: „Ich wollte doch nur eben über den Anstieg hüpfen!“
Ganz nach dem Motto „ist man vorne, sind die Pausen länger“ (um auf die Nachzügler zu warten) blieb die Gruppe auch recht gut beisammen.
Doch fing die Lust an diesem strammen Marsch gerade in einem zu keimen, prallte auch schon der erste Regentropfen auf das bis dahin noch angebrachte T-Shirt.
„Nur ’ne kleine Schauer !“ – Regenjacke an, frohen Mutes weiter bis zum zweiten Gipfelkreuz.
Plötzlich ! Was war das? Donnergrollen!
„Das zieht an uns vorbei!“, ertönte wieder die Stimme unseres Reiseleiters Gerd.
Vertrauensvoll führten wir unseren Marsch fort.
Dass die anfänglichen Regentropfen sich inzwischen in kleine Hagelkörner transformiert hatten, wurde dezent ignoriert.
Am dritten Wegekreuz wurde uns einfach geraten, es zu machen wie die Schafe,
(Deren Weide sich anscheinend über die ganze Fläche Norwegens erstreckt (wir trafen auf Hin- und Rückfahrt auf mindestens 13 dieser Art)).
sich so eng wie möglich zusammenzustellen.
„Gehen wir mal ein Stück weiter, hört’s dann immer noch nicht auf, müssen wir wohl den Rückweg antreten!“
Schließlich wollten wir ja nicht, laut Martin „total nass“ werden, - nass reichte uns ja dann auch schon.
So kam es, dass wir nach 45 Minuten wieder unten bei den Autos antrafen und dass wir unsere für 3 Stunden angesetzte Tour bei 1 ½ Stunden beließen.
Für die besonders Hungrigen wurde das Abendessen des gestrigen Tages angeboten, was auch gut und gerne angenommen wurde.
Doch wie zum Spott strahlte uns bei der Ankunft „Zuhause“ die Sonne entgegen.
Gerd rief deshalb sofort zum Gang an den „Beach“ auf, wo sich direkt Jonas in die Fluten stürzte, dem später die durch das Spiel angeheizten Fußballer/innen Jeanette, Gregor, Elies und Raphael folgten.
Doch nicht nur mit Fußball wurde der verbleibende Nachmittag verbracht, sondern auch mit Karten- und Pokerspiel.
Für um 19 Uhr wurde Zucchini, Möhren und Kasslereintopf versprochen, der dann auch nach einiger Wartezeit gereicht worden ist.

GsI !
(Gesegnet seid Ihr) (-©Jeanettes Mutter)

Judith & Jana, Viktoria & Benedikt

Samstag, 23. Juli 2011

Gut und sicher angekommen!

Wir sind gut und sicher in Maehlum Gard, Otta, Norwegen angekommen. Die Faehrfahrt durch den Oslofjord war von Sonnenschein umspielt und so konnten wir das wunderbare Panorama viele Stunden geniessen.Die anschliessende Kleinbusfahrt brachte das uebliche Wechselspiel von Regen und Sonnenperioden. Jetzt haben alle ihre Betten gefunden und ein Team kocht Sauerkrautspaetzle als Guten Nacht Mahlzeit.
Viele Gruesse aus dem hohen Norden!

Auf der Faehre

Nach einer Reise nach Aalborg mit viel Regen und einigen Staus haben wir eine gute Nacht im Vanderheim verbracht. Wir haben von den schrecklichen Ereignissen in Oslo gehoert und uns geht es gut.Die Anreise nach Otta verlaeuft voellig problemlos. Einen lieben Gruss von Jeanette an alle!

Montag, 18. Juli 2011

Abfahrt




Gemeindezentrum Paul-Gerhard-Haus,
Schulstraße 57
Freitag: 22. Juli 2011 - 12:00 Uhr

Wir freuen uns!

Für die Externen: Das Paul-Gerhard-Haus ist das Zentrum der Gemeinde, in dem der ELTERNABEND stattgefunden hat.